Ambulante und stationäre Pflege

Ambulante und stationäre Pflege

Ambulante und (teil)stationre Pflegeeinrichtungen sehen sich zunehmend komplexen Anforderungen an die Hygiene in der Pflege gegenber. Die Verkürzung von stationären Krankenhausaufenthalten und die dadurch bedingte Verlagerung von Behandlungen in den ambulanten Bereich erhöht die Infektionsrisiken (MRSA, MRE, MRGN, etc.). In verschiedenen Gesetzen und Verordnungen wie beispielsweise des Infektionsschutzgesetzes oder die “Gemeinsamen Grundsätzen und Maßstäben zur Qualität” nach 113 SGB XI wird ein sachgerechtes Hygienemanagement gefordert, das aus:

Unbenannt einem individuellen Hygieneplan, der mindestens die Themen Händehygiene und Hautantiseptik, Flächenreinigung- und desinfektion,Umgang mit Pflegehilfsmitteln / Aufbereitung von Geräten, Handhabung von Sterilgut, Empfehlung zur Prvention und Kontrolle Katheter-assoziierter Harnwegsinfektionen, nosokomialen Pneumonie, Hygieneregeln für spezielle pflegerische Manahmen, z. B. Versorgung mit Beatmungsgeräten oder Wundversorgung, Abfallentsorgung, Personalschutz und Schulungsmanahmen (mindestens einmal jährlich) sowie ein Risikomanagement für infektöse Pflegebedürftige beinhaltet,
Unbenannt der klaren Festlegung der Verantwortlichkeiten für die Aktualität und Umsetzung des Hygieneplans sowie die Aufsicht über die hygienerelevanten Betriebsabläufe und
Unbenannt der Qualitätssicherung durch Teilnahme an externen Qualitätszirkel.

Der MDK prüft genau, ob die festgelegten Regelungen und Vorgaben im Pflegealltag umgesetzt und der Hygieneplan und die mitgeltenden Dokumente regelmäßig aktualisiert und geschult werden. Dabei sind sowohl Änderungen von Gesetzen, Verordnungen und Richtlinien als auch neue / geänderte Expertenstandards zu beachten.

Sie haben ein Hygienemanagement eingeführt und möchten es optimieren? Sie sind sich nicht sicher, ob es den neuen Richtlinien und Normen genügt? Sie möchten eine hohe Qualität sicherstellen und trotzdem Einsparpotenziale identifizieren?

Wir unterstützen ambulante Pflegedienste und (teil)sationäre Pflegeeinrichtungen bei der Erstellung oder Optimierung eines sachgerechten Hygienemanagements und sind auch Ihr kompetenter Partner für die eng mit der Hygiene zusammenhängenden Fragen der Arbeitssicherheit. Dabei haben wir alle anzuwendenden Gesetze, Verordnungen, Normen und Leitlinien, wie etwa den Empfehlungen der Kommissionen für Krankenhaushygiene und Infektionsprvention (KRINKO) und Antiinfektiva, Resistenz und Therapie (ART) am Robert Koch-Institut (RKI) im Blick. Auerdem berücksichtigen wir anerkannte Regeln der Technik, aktuelle Fachpublikationen und Expertenstandards. Wir extrahieren aus dieser Fülle das für Ihre Pflegeeinrichtung Notwendige. So vermeiden Sie bei jeder neuen Aufgabe, jeder neuen Vorschrift und jedem geänderten Expertenstandard langwierige Überlegungen, wie Sie das sinnvoll in Ihren täglichen Ablauf integrieren sollen. Unsere Hygienepläne und Vorschläge für Ablaufoptimierungen sind sofort einsetzbar, praxistauglich und ersparen Ihnen viele Stunden Arbeit.

Unsere Hygieneberatung ist modular aufgebaut. Sie reicht von einem kurzen Basischeck über eine ausführliche Begehung mit Dokumentenprüfung, der Erstellung / Etablierung bzw. Aktualisierung / Optimierung eines sachgerechten Hygienemanagements bis zur Organisation von externen Qualitätszirkeln und Schulungen gemäß IfSG für Beschäftigte in Schulen und sonstigen Gemeinschaftseinrichtungen (z.B. Tagespflegestätten). So erhalten Sie immer genau die Beratung, die Sie und Ihr Team benötigen.

Beratungsleistungen können durch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) zu 50 % gefördert werden. Wir unterstützen Sie gerne bei der Antragstellung.

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